„Das Verschwinden von Josef Mengele“ von Oliver Guez ist eine spannende Erkundung des Lebens und der Flucht eines der berüchtigtsten Nazi-Kriegsverbrecher. Der Autor Oliver Guez hat akribisch recherchiert und über die letzten Jahre von Mengeles Leben berichtet und ist seiner Spur gefolgt, als er 1949 nach Argentinien floh. Durch detaillierte Berichte von Interviews mit Überlebenden von Auschwitz sowie ehemaligen Kollegen …
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In „Die juristische Unschärfe einer Ehe“ erzählt Olga Grjasnowa eine rasante Dreiecksgeschichte zwischen Berlin und Baku. Die Hauptprotagonisten sind Leyla, Altay und Jonoun, die von der Liebe träumen, aber auch nicht wissen, wie man mit der Liebe lebt. Der Roman handelt von Glück und Unglück in einer Zeit, da alles möglich scheint. Leyla wollte immer Tänzerin werden, doch nach einem …
„Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge“ von Bill Bryson ist ein faszinierendes Buch, das uns einen neuen Blick auf unsere alltäglichen Dinge verschafft. Der Autor, bekannt für seine unterhaltsamen und informativen Bücher, wie „Eine kurze Geschichte von fast allem“ oder „Picknick mit Bären“, nimmt uns mit auf eine Reise durch unser Zuhause und zeigt uns, wie unser heutiges Leben von …
Tania Blixens „Jenseits von Afrika“ ist ein zeitloser Klassiker, der die Leserinnen und Leser mit seinen lebendigen Beschreibungen und zu Herzen gehenden Geschichten fesselt. Dieser Roman fängt die Schönheit, die Kultur und den Geist des afrikanischen Kontinents zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein. Die Geschichte folgt Tania, einer jungen Frau, die nach Kenia zieht, um eine Kaffeeplantage zu leiten, und …
„Tauben fliegen auf“, ein Roman von Melinda Nadj Abonji, taucht in die komplexe und oft turbulente Welt der Immigration und Assimilation ein. Die Geschichte dreht sich um Ildiko, ein junges Mädchen aus der Vojvodina, das als Schweizer Bürgerin eingebürgert wurde, sich aber immer noch zwischen ihrem Heimatland und ihrem neuen Zuhause hin- und hergerissen fühlt. Ildikos Mutter versucht, ihren Töchtern …
„Schiffsmeldungen“ von Annie Proulx ist ein faszinierendes Buch über die Suche nach einem Zuhause und die Entdeckung von Glück in unerwarteten Orten. Der Protagonist Quoyle ist ein Mann, der sein ganzes Leben lang als Versager und Pechvogel galt. Als er aus dem Bundesstaat New York auf die Felseninsel Neufundland im Osten Kanadas zieht, um für das örtliche Lokalblatt zu schreiben, …
Das Buch „América“ von T.C. Boyle erzählt die Geschichte von Delaney Mossbacher, einem Journalisten aus Los Angeles, der zusammen mit seiner Frau und seinem Stiefsohn in einer Villensiedlung nahe der mexikanischen Grenze lebt. Eines Tages kommt es zu einem Zusammenstoß zwischen Delaney und einem illegalen Einwanderer aus Mexiko, Cándido, der Delaneys Weltbild vollkommen auf den Kopf stellt. Das Buch zeichnet …
Das Lob der Torheit von Erasmus Rotterdam: Eine höchst unterhaltsame Lobrede auf unsere Schwächen und Laster. Wer kennt sie nicht, die Dummheit der Menschen? Über sie zu lachen, scheint gerade in der heutigen Zeit immer beliebter zu werden. Doch wie kann es sein, dass gerade die Torheit unser Leben erträglich macht und uns in gewisser Weise sogar voranbringt? Diese Frage …
Peter Wawerzineks „Rabenliebe“ sprengt die Grenzen der deutschen Literatur, indem er seine eigene Familiengeschichte beleuchtet. Die Frage, die den Autor über fünf Jahrzehnte quälte, war, warum seine Mutter ihn und seine Schwester als Waisen in der DDR zurückließ. Die Suche nach Antworten führt ihn schließlich zu seiner eigenen Mutter – und das Ergebnis ist ein literarischer Sprengsatz, wie er die …
„Das Beste, was wir hatten“ ist ein Roman von Jochen Schimmang, der uns in die letzten Jahre der Bonner Republik entführt. Die Geschichte dreht sich um Leo Münks, den Verfassungsschützer, und Gregor Korff, den Ministerberater. Die beiden Männer haben eine enge Verbindung, die durch die politischen Umbrüche der Wende auf die Probe gestellt wird. Schimmang erzählt in seinem Buch auf …
