Mit dem Literaturpreis Ohrenschmaus wurde das Buch „Wenn Ideen spazieren“ von Franz-Joseph Huainigg (Hg.) ausgezeichnet. Das Werk besticht durch seine außergewöhnlichen Perspektiven und Ideen, die eine neue Sichtweise auf die Welt eröffnen. Die Gedichte, Prosatexte und Erzählungen nehmen den Leser mit auf eine literarische Entdeckungsreise, die geprägt ist von Kreativität und einem besonderen Blick auf die Welt. Der Titel des …
BuecherChaotin
David und Sarah sind ein glückliches Ehepaar, das gerne seine Freizeit mit Kajakfahren verbringt. Eines Tages jedoch geht eine Kajaktour tragisch aus, als David durch eine Sturzflut ums Leben kommt. Seine Leiche bleibt verschollen, und Sarah ist am Boden zerstört. Doch dann beginnt sie David zu sehen – erst im Supermarkt, später im Flur ihres Hauses und schließlich draußen vor …
Wer auf der Suche nach einem sprachlichen Feuerwerk und einem Meisterwerk überbordender Komik ist, der sollte sich Bora Ćosićs „Die Tutoren“ nicht entgehen lassen. Der europäische Roman, der nun endlich auf Deutsch in Brigitte Döberts fulminanter Übersetzung vorliegt, ist ein Paradies für alle Liebhaber der Sprachkunst und eine Hommage an die Menschheit. Doch was genau erwartet den Leser in der …
Das Buch „Die Stunden“ von Michael Cunningham ist eine Hommage an Virginia Woolfs Roman „Mrs. Dalloway“. Als ich das Buch gelesen habe, war ich zunächst ein wenig abgeschreckt von der Erzählstruktur, die zwischen den drei Hauptcharakteren Clarissa Vaughan, Laura Brown und Virginia Woolf hin und her springt. Doch je weiter ich in dem Buch versank, desto mehr verstand ich, dass …
„Das Haus“ von Andreas Maier ist eine fesselnde Geschichte über Kindheit und Familienleben im Nachkriegsdeutschland. Sie folgt den jungen Protagonisten, die sich in dem großen neuen Haus ihrer Eltern einrichten, das an der Stelle der alten Apfelbäume gebaut wurde, wo sie früher gespielt haben. Auf dem Weg dorthin werden die Leser/innen mit einer lebendigen Darstellung des deutschen Landlebens in all …
In „Das siebte Kind“ von Erik Valeur geht es um ein schreckliches Geheimnis, das in einem renommierten Kinderheim in Dänemark ans Licht drängt. Der Roman beginnt mit dem Fund der Leiche einer unbekannten Frau am Strand von Skodsborg, in der Nähe des Kinderheims Kongslund. Neben ihr findet die Polizei ein Stück Treibholz, einen toten Kanarienvogel und ein merkwürdig geknotetes Seil. …
Esther Kinskys Roman „Rombo“ ist eine fesselnde und bewegende Geschichte darüber, wie die Kraft der Natur das Leben von Menschen, die in einer eng verbundenen Gemeinschaft leben, verändern kann. Im Nordosten Italiens erzählt Kinsky, wie zwei verheerende Erdbeben im Mai und September 1976 das Leben von sieben Bewohnern eines Bergdorfs veränderten. Der Roman nutzt eine Reihe von lebendigen Beschreibungen, starken …
„Die Biene und der Kurt“ von Robert Seethaler ist ein ungewöhnlicher Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft. Die Hauptfigur Biene ist ein Teenager, der aus dem Mädchenheim geflohen ist. Sie ist pummelig, klein und hat eine auffällige Erscheinung mit ihren Brillengläsern, die wie Bierkrugböden aussehen, und ihrer blonden, schräg vom Kopf abstehenden „Pferdestummel“. Kurt, der andere Protagonist, ist ein versoffener Schlagersänger, …
Als literaturenthusiastisches Mädchen war ich schon immer auf der Suche nach Büchern, die nicht nur spannend sind, sondern auch eine tiefgründige Botschaft vermitteln. „Der japanische Verlobte“ von Amélie Nothomb ist definitiv ein Werk, das diesem Anspruch gerecht wird. In diesem Buch erzählt die Autorin eine Geschichte von Liebe und kulturellen Unterschieden, die noch lange im Gedächtnis bleibt. Die Handlung dreht …
„Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit“ ist ein Buch, das die Leser in das Bukarest der Gegenwart und der Vergangenheit entführt. Die fesselnde Erzählkunst der Autorin Dana Grigorcea lässt den Leser Schwelgen in der Atmosphäre der Stadt, während er begleitet wird von der Hauptfigur Victoria, die im stetigen Kampf gegen ihre inneren Dämonen ist. Das Buch beginnt mit einem Banküberfall, der …
