Das Buch „Superposition“ von Kat Kaufmann erzählt die Geschichte der 26-jährigen Jazzpianistin Izy Lewin, die in einer Welt voller Grausamkeiten und Brutalitäten lebt. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen zu einem albtraumhaften Strudel aus Avancen, Beschissenheit und erniedrigenden Hotel-Gigs. Izy Lewin versucht, dem Teufelskreis zu entkommen und sich daraus zu befreien. „Alles Schöne birgt Brutales“ – Diese Botschaft zieht sich wie ein …
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„Blutorangen“, von Verena Boos, ist ein fesselnder Roman über Liebe, Identität und Geheimnisse. Die Geschichte erzählt von Maite, einer jungen Spanierin, die in München lebt und sich mit ihrer Vergangenheit und Identität auseinandersetzen muss. Am Anfang des Romans verliebt sich Maite in Carlos, der aus einer deutsch-spanischen Familie stammt. Durch Carlos‘ Großvater Antonio erfährt Maite von den Geheimnissen der Vergangenheit …
„Oben ist es still“, geschrieben von Gerbrand Bakker, ist ein Roman, der sich subtil und zärtlich mit den Themen Familie, Verantwortung und Verlust auseinandersetzt. Die Geschichte folgt Helmer van Wonderen, einem Mann mittleren Alters, der seinen bettlägerigen Vater ins Obergeschoss des alten Bauernhauses verfrachtet und das Erdgeschoss entrümpelt und neu einrichtet. Helmer ist gezwungen, sein Leben neu zu gestalten, da …
Wolfgang Herrndorfs Roman „Diesseits des Van-Allen-Gürtels“ erzählt die Geschichte von drei sehr unterschiedlichen Protagonisten, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben. Doch im Laufe der Handlung verbindet sie eine tiefe Verlorenheit und die Suche nach einem Sinn im Leben. Der Kunststudent Michael Mohr und seine Kommilitonin Saskia Böhme lernen sich zwangsläufig in ihrem Atelier kennen. Doch aus anfänglicher Antipathie …
Das Buch „Die Stunden“ von Michael Cunningham ist eine Hommage an Virginia Woolfs Roman „Mrs. Dalloway“. Als ich das Buch gelesen habe, war ich zunächst ein wenig abgeschreckt von der Erzählstruktur, die zwischen den drei Hauptcharakteren Clarissa Vaughan, Laura Brown und Virginia Woolf hin und her springt. Doch je weiter ich in dem Buch versank, desto mehr verstand ich, dass …
„Verzeichnis einiger Verluste“ von Judith Schalansky ist ein faszinierendes Buch, das den Leser auf eine Reise durch die Welt des Verlustes, der Zerstörung und des Vergessens führt. Schalansky stellt eine Sammlung von Gegenständen, Orten und Erinnerungen vor, die in Vergessenheit geraten sind oder die nicht mehr existieren. Das Buch ist in drei Teile unterteilt: „Verlorene Dinge“, „Zerstörte Orte“ und „Gedanken …
Uljana Wolfs Debüt „Kochanie ich habe brot gekauft“ ist eine faszinierende Sammlung von Gedichten, die die Leser auf eine Reise der Intimität, Erotik und Übersetzung mitnehmen. Durch die spielerische Verbindung von Sprache und Unterwegssein schafft Wolf einen atmosphärischen Ort des „aufwachraums“, in dem Begegnungen mit Geliebten, Familienmitgliedern, Tieren und Fremden poetisch zum Leben erweckt werden. Die Gedichte sind sorgfältig strukturiert …
„Das Rachel-Tagebuch“ von Martin Amis ist eine erfrischend direkte und unverschämte Coming-of-Age-Geschichte über den jungen Charles Highway, der sich in der aufregenden Welt des Swinging London durchschlägt. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Charles Highway erzählt, der seine Erlebnisse und Gedanken in einem Tagebuch festhält. Als Leser*in taucht man tief in die Welt des smarten und scharfzüngigen Protagonisten ein, …
Luis Sepúlvedas Buch „Der Schatten dessen, was wir waren“ ist eine bewegende Geschichte von drei Exilanten, die nach 35 Jahren wieder in ihre Heimat Chile zurückkehren und sich auf einen letzten Coup vorbereiten. Cacho, Lolo und Lucho mögen dickbäuchig, kahl und graubärtig geworden sein, aber sie sind keinesfalls zu unterschätzen. Ihre Suche nach der Beute eines legendären Banküberfalls wird zu …
Ines Thorns „Die Buchhändlerin“ ist eine inspirierende Geschichte über Hoffnung und Mut im Angesicht von Widrigkeiten. Das Buch spielt im Frankfurt der Nachkriegszeit und folgt Christa, die darum kämpft, ihre Träume zu verwirklichen und sich trotz der restriktiven Erwartungen, die die Gesellschaft an sie stellt, ein eigenes Leben aufzubauen. Der Roman zieht den Leser mit seinen lebhaften Beschreibungen der Stadt …