Das kürzlich als Taschenbuch erschienene Werk „Kempinski erobert Berlin“ von Horst Bosetzky erzählt die faszinierende Geschichte eines Berliner Familienunternehmens, das zu Kaiserzeiten zu Weltruhm gelangte, aber aufgrund der wirtschaftlichen Herausforderungen und des wachsenden Antisemitismus der 1930er Jahre einen dramatischen Niedergang erlebte. Der Roman beginnt mit der Gründung der Weinhandlung M. Kempinski & Co in der Friedrichstraße im Jahr 1872 durch …
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Das Buch „Der Zoo der Anderen“ des Journalisten Jan Mohnhaupt ist eine erstaunliche Erzählung über die skurrilen Geschichten und obskuren Manöver, die sich in den Berliner Zoos während des Kalten Krieges abspielten. Der Leser bekommt auf unterhaltsame Weise Einblicke in die Geschichte des deutsch-deutschen Konflikts, der auch vor dem Tierreich keinen Halt machte. Mohnhaupt versteht es, die Geschichte der Berliner …
Albert Camus war ein französischer Schriftsteller und Philosoph, dessen Werke die Haltung einer ganzen Generation geprägt haben. Seine Romane, Dramen, philosophischen Essays und politischen Schriften befassen sich mit den großen Fragen des Lebens: Freiheit, Schuld und Verantwortung. Martin Meyers „Albert Camus“ ist eine eingehende Untersuchung von Leben und Werk dieses großen Schriftstellers. Meyer beginnt seinen Bericht mit einem lebendigen Bild …
Annie Ernauxs „Eine Frau“ ist ein kurzer, intensiver Text, der der 1986 verstorbenen Mutter der Autorin gewidmet ist. Meisterhaft verwebt die Autorin in diesem autobiografischen Buch Themen, wie gesellschaftliche Erwartungen, Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und den Kampf um die Emanzipation der Frau, zu einem herzzerreißenden und bewegenden Bericht über das Leben ihrer Mutter. Ernaux beschreibt eine Frau, die um die …
Unerschrocken 2: Fünfzehn Portraits außergewöhnlicher Frauen von Pénélope Bagieu
Pénélope Bagieu erzählt in ihrem Buch „Unerschrocken 2“ die Geschichten von fünfzehn inspirierenden Frauen, die alle eines gemein haben: Sie haben sich über gesellschaftliche Normen und Erwartungen hinweggesetzt und ihre Träume und Ziele verfolgt. Eines der beeindruckendsten Porträts in diesem Buch ist das von Sonita Alizadeh, einer afghanischen Rapperin, die im iranischen Exil gegen Zwangsheirat singt. Sie ist selbst knapp …
Peter Scholl-Latours Autobiografie „Mein Leben“ ist ein beeindruckendes Vermächtnis an seine Leser. In diesem Buch erzählt der renommierte Journalist und Auslandskorrespondent erstmals offen und detailliert von seinem Leben und seiner Karriere. Scholl-Latour, der 2014 verstarb, war ein herausragender Publizist und ein unermüdlicher Kritiker der westlichen Medien. Das Buch beginnt mit der Schilderung seiner Kindheit und Jugend im Ruhrgebiet, das zu …
„Erstmal für immer“ von Madeleine Becker ist eine fesselnde Geschichte über Selbstfindung und die unerwarteten Wendungen des Lebens. Es folgt der Geschichte von Madeleine, die beschließt, sich eine Auszeit von ihrem normalen Leben zu nehmen und einen Campingausflug nach Österreich zu machen. Noch ahnt sie nicht, dass diese Reise ihr Leben für immer verändern wird. Auf dem Bauernhof in Kärnten, …
Wie ein Vogel im Aquarium: Aus dem Leben eines Managers von Daniel Goeudevert
„Wie ein Vogel im Aquarium: Aus dem Leben eines Managers“ ist eine erhellende Sammlung von Erfahrungen und Erkenntnissen des ehemaligen Managers Daniel Goeudevert. Der Autor, der als „Paradiesvogel“ unter den Topmanagern bekannt war, gewährt in diesem Buch einen intimen Einblick in sein Leben in Toppositionen der Auto-Industrie. Schon der Titel veranschaulicht Goeudeverts Gefühle und Gedanken während seiner Zeit als Topmanager. …
„Ein Leben ist zu wenig“, die Autobiografie von Gregor Gysi, ist eine fesselnde, persönliche Geschichte eines Mannes, der viele Jahre hindurch eine einflussreiche Figur in der linken Politik war. Dieses Buch bietet den Lesern eine einzigartige Perspektive darauf, wie sich Jahrzehnte des politischen Umbruchs und des gesellschaftlichen Wandels auf ein Leben ausgewirkt haben. Gysis Geschichte beginnt in Ostdeutschland, wo er …
Brigitte Erler hat ihr Leben der Entwicklungshilfe gewidmet. Sie hat zahlreiche Dienstreisen in Entwicklungsländer unternommen, um vor Ort zu helfen und Projekte zu unterstützen. Doch nach ihrer letzten Dienstreise nach Bangladesch kündigte sie hren Job beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit. In ihrem Buch „Tödliche Hilfe, Bericht von meiner letzten Dienstreise in Sachen Entwicklungshilfe“ beschreibt sie schonungslos ihre Erlebnisse und kommt …
