Wenn es darum geht, mit Ängsten zu leben, versteht Nicholas Müller den Kampf besser als die meisten Menschen. In seinen neuen Memoiren „Ich bin mal eben wieder tot – Wie ich lernte, mit Angst zu leben“ nimmt Müller die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch seine Kämpfe mit Angst und Panikattacken sowie die Umwege, die er nahm, als er lernte, seine Ängste zu überwinden und Stärke aufzubauen.
Muller war ein international erfolgreicher Musiker, bevor bei ihm eine generalisierte Angststörung diagnostiziert wurde. Die Diagnose kam nach vielen medizinischen Untersuchungen, die keine anderen Antworten auf die Symptome gaben, die ihn quälten. Er litt unter Atemnot, schnellem Herzschlag, hohem Blutdruck und kalten Schweißausbrüchen – alles typische Anzeichen für eine Panikattacke, aber ohne eine eindeutige Ursache. Nachdem die Diagnose gestellt worden war, musste er Wege finden, mit dieser neuen Realität umzugehen – einer Realität, die neben Angstzuständen und Panikattacken auch mit depressiven Phasen verbunden war.
Das Buch beginnt düster – er beschreibt nicht nur die Angstsymptome, die er erlebt, sondern auch, wie es sich anfühlt, tagtäglich mit ihnen konfrontiert zu sein. Er schildert, wie schwierig es für Menschen mit einer solchen emotionalen Störung ist, von der Gesellschaft akzeptiert zu werden, weil psychische Probleme mit einem Stigma behaftet sind. Doch schließlich lernt Muller, wie wichtig Selbstakzeptanz ist, um seine Krankheit zu überwinden und sich trotz der Krankheit voll und ganz zu akzeptieren.
„Ich bin mal eben wieder tot – Wie ich lernte, mit Angst zu leben“ beschreibt seinen Weg vom erfolgreichen Rockstar zum täglichen Kampf mit einer unsichtbaren Krankheit. Er erzählt, wie ihm die Therapie geholfen hat, mit seinen psychischen Problemen umzugehen. Von Einzelberatungen, die ihm halfen, sich selbst besser zu verstehen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln, bis hin zu Gruppentherapiesitzungen, in denen er sich mit anderen Menschen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten, austauschen und offen über ihre gemeinsamen Erfahrungen diskutieren konnte, ohne dass er verurteilt wurde oder Angst hatte, von Außenstehenden missverstanden oder beurteilt zu werden.
Er gibt den Leserinnen und Lesern einen Einblick in die Herausforderungen, die der Umgang mit einer unsichtbaren Krankheit mit sich bringt, und vermittelt gleichzeitig Hoffnung für diejenigen, die noch auf der Suche nach einem eigenen Weg sind, um ihre Probleme zu überwinden. Er macht den Leserinnen und Lesern klar, dass ein Leben mit Angst zwar harte Arbeit ist, es aber auch Momente der Freude gibt, wenn man bereit ist, Risiken einzugehen und sich trotz der Herausforderungen immer wieder aufzuraffen.
Am Ende von Mullers Geschichte steht eine Erinnerung daran, dass das Leben trotz aller Schwierigkeiten erfüllend sein kann: „Trotz Angst zu leben erfordert Mut; sich seinen Ängsten zu stellen erfordert Stärke; sich selbst zu überwinden erfordert Widerstandsfähigkeit“. Seine Geschichte zeigt, dass wir trotz aller Herausforderungen im Leben Freude finden und unsere Träume verwirklichen können, wenn wir es weiter versuchen, egal welche Hindernisse sich uns in den Weg stellen.
Nicholas Müller ist ein internationaler Singer-Songwriter, der vor allem als ehemaliger Frontmann von Jupiter Jones („Still“) bekannt ist. Nachdem er allein in Europa über 500.000 Platten verkauft hat, hat er sich nun entschlossen, seine Energie darauf zu konzentrieren, das Bewusstsein für psychische Gesundheit zu fördern, indem er Musik über seine Erfahrungen mit generalisierter Angststörung und häufigen depressiven Episoden schreibt, die ihn zu seinen Memoiren „„Ich bin mal eben wieder tot – Wie ich lernte, mit Angst zu leben“ inspiriert haben. Neben seiner Musikkarriere widmet sich Müller öffentlich dem Thema psychische Gesundheit, sowohl offline durch Vorträge an Universitäten etc. als auch online durch aktives Engagement auf Social-Media-Plattformen wie Instagram, wo er seine Gedanken und Geschichten über die Bewältigung des Alltags bei gleichzeitigem Kampf gegen lähmende Angstzustände und Depressionen teilt.
